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Der Anfang

Alles hat bei einer ganz normalen Podiumsdiskussion begonnen. Die Architektenkammer Bremen hat geladen – ich sollte die fünf Spitzenkandidatinnen aus Bremen befragen. Eine launige Runde. Und vor allen Dingen ein schönes Fest.
Bei einem Plausch mit Grünen-Kandidatin Kirsten Kappert-Gonther sprachen wir über die Wahl-Taktik der Grünen. "Das ganze Viertel ist vollplakatiert", habe ich gesagt, "aber bei uns in Arbergen – nichts! Kein Wunder, dass die Leute Euch nicht vertrauen, wenn Ihr nur Euer Klientel ansprecht." Zu meiner Verwunderung war die Antwort verständnisvoll: "Das stimmt – und da sollten wir etwas tun", sagte Kappert-Gonther und frage mich beiläufig nach meiner Adresse. Ich ahnte nicht, dass dieses der Anfang eines lustvollen Demokratie-Projekts werden sollte, von #demokratieanmeinemgartenzaun.

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Fest der Demokratie am Gartenzaun am 15. September

Ihr habt es nicht anders gewollt! Die Schilder an meinem Gartenzaun waren also nur ein Vorspiel. Alle Bremer Spitzenkandidatinnen für die Bundestagswahl haben sich bei #demokratieanmeinemgartenzaun verewigt und damit auch uns hier in Arbergen gezeigt, dass sie es ernst meinen. Danke für das Engagement! Ich beobachte jeden Tag aus meinem Büro, wie die Menschen stehenbleiben, schauen, diskutieren – Demokratie als erlebbare Debatte vor Ort.

Nun soll es weitergehen: Kirsten Kappert-Gonther von den Grünen hat sich für Freitag, den 15. September um 14:30 Uhr angekündigt. Sie wird mit ihrem Fahrradwahlkampfmobil nach Arbergen radeln – frischen Kaffee im „Kofferraum“. Und auch Lencke Steiner von der FDP versucht zu kommen. Die anderen Spitzenkandidatinnen werden ebenfalls eingeladen oder können Vertreter Ihrer Parteien schicken. Für den Rest sorgen dann wir: Stehtische, Kuchen, Fingerfood, vielleicht auch ein kühles Bierchen... Und vor allen Dingen: gern auch noch andere Kandidatinnen oder ih…

Das große Fest

Was mit einem Plakat der GRÜNEN an der Laterne vor meinem Haus begonnen hat, wurde nun endlich gefeiert: Über 70 Nachbarn und Arberger waren zum Fest von #demokratieanmeinemgartenzaun gekommen. Und tatsächlich: Alle Spitzenkandidatinnen für Bremen (allein Sarah Ryglewski meldete sich am Vormittag krank – gute Besserung!). Keine großen Reden war die Devise, sondern Gespräche von Mensch zu Mensch. Und die wurden gesucht und gefunden und ziemlich lange geführt. Von Kirsten Kappert Gonther(GRÜNE), Elisabeth Motschmann (CDU), Doris Achelwilm (LINKE) und Lencke Steiner (FDP).
Zur Vorbereitung wurden nicht nur Kuchen gebacken, Kaffee gekocht, Sekt und Bier kaltgestellt, sondern auch Propagandamaterial bei den Parteizentralen abgeholt. Und vielleicht ist dieses eine der lustigsten Erkenntnisse von #demokratieanmeinemgartenzaun. Gerade in der kleinen Geste lauert oft das größte Klischee (bei der Bestellung der Info-Materialien ebenso wie beim Plakat-Praxis-Test).
Die CDU-Parteizentrale am Wal…

Der Große Plakat-Qualitäts-Check

Irgendwie sind sie mir ans Herz gewachsen, die Plakate der Kandidatinnen zur Bundestagswahl – ich hege und pflege sie wie ein Haustier. Jeden Morgen bin ich auf Gartenzaun-Kontrollgang. Meist ist alles gut. Aber nach fast zwei Wochen #demokratieanmeinemgartenzaun gibt es erste Verfalls-Anzeichen. Besonders hart hat es das Plakat der GRÜNEN getroffen, das ja schon vom Laternenpfeiler an den Zaun umziehen musste. Ich habe heute eine Generalüberholung aller Plakate vorgenommen und sie auf Leib und Seele nach ihrer Wahlkampftauglichkeit überprüft – natürlich nicht die Inhalte, sondern nur ihre Material-Qualität. Hier das unbestechliche Test-Ergebnis: